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Ich frage mich in den heutigen Zeiten,
bei allem Verzeihen, bei allem Streiten,
was uns Menschen auf Erden hält,
ist es das Konto, ist es das Geld?
Was in uns will tief vertrauen,
will Liebe spüren, will Häuser bauen,
sich dem hingeben, wer man ist,
bevor man sich selbst vermisst.

Das Ende der Liebe erwartet uns alle,
das Ende des Lebens, es ist eine Falle,
und doch will ich daran glauben:
an Anfang, Hoffnung und den Glauben.
Dass wir beiden es schaffen werden,
dass wir uns allem stellen werden,
so nimm‘ du nur meine Hand
ich führ‘ dich zum Standesamt.

Wer traut sich diesen Weg zu gehen?
Wer will uns dabei noch zusehen?
Aufgeben ist nicht das Ziel,
dazu bedarf es meist nicht viel.
Die Hoffnung liegt in deiner Welt,
du hast sie zu mir gestellt,
drum liebe mich mit aller Kraft,
wir schaffen das, was keiner schafft.

 

 

fiktives Hochzeitsgedicht als Leseprobe | 2013

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